Objektschutz Ingolstadt

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Montag, 01.06.2015

Wohnungseinbrüche in Deutschland nahmen letztes Jahr erneut zu. Seit 2009 steigt die Zahl der Einbrüche wieder stetig um insgesamt 33 Prozent. Dies zeigt die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS). Die Einbruchserien in Privatwohnungen und Eigenheime reißen nicht ab. Die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2014 zählte insgesamt 152.123 Fälle von Wohnungseinbruchdiebstählen, ein weiterer Anstieg um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereits 2013 war die Anzahl um etwa 4 Prozent gestiegen.

"Grundlegende Verhaltensregeln wie das Abschließen der Haustür und das Leeren des Briefkastens bei Abwesenheit helfen, um Einbrüchen vorzubeugen", so Dr. Helmut Rieche. "Den besten Schutz bietet jedoch mechanische und elektronische Sicherheitstechnik, um Einbrüche zu unterbinden." Die Wirkung solcher Sicherheitstechnik zeigt sich in den gescheiterten Einbrüchen: 41,4 Prozent der versuchten Einbrüche scheiterten an mechanischen Tür- und Fenstersicherungen sowie an Alarmanlagen. "Es ist daher ratsam, selbst aktiv zu werden und in Sicherheitstechnik zu investieren", rät Dr. Rieche, Vorsitzender der Initiative für aktiven Einbruchschutz "Nicht bei mir!".

 

Starke regionale Unterschiede

Die Unterschiede der aktuellen Einbruchzahlen sind in den einzelnen Bundesländern erheblich. Während Wohnungseinbrüche in Thüringen um 17 Prozent abnahmen, wurde in Baden-Württemberg und im Saarland ein Anstieg von jeweils fast 20 Prozent und in Bayern von rund 28 Prozent registriert. Die Stadtstaaten verzeichneten ebenfalls Zuwächse bei Einbrüchen. Zusätzlich schlagen Einbrecher wieder am helllichten Tag zu: 2014 wurde tagsüber 63.282 Mal in Wohnungen eingebrochen. Dies macht weit mehr als ein Drittel aller Wohnungseinbrüche aus. Die aktuelle Einbruchbilanz des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für 2014 belegt einen weiteren Anstieg der Schadensumme durch Einbrüche auf rund 490 Millionen Euro.

 

Quelle: Pressemitteilung der Initiative für aktiven Einbruchschutz “Nicht bei mir!”